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Die Jusos haben sich mit den Finanzen der Gemeinde Wackersdorf beschäftigt und den Haushaltsplan sowie die Haushaltssatzung durchgearbeitet. Damit setzen wir die Reihe „Grundkurs Kommunalpolitik“ fort, diesmal mit der Einarbeitung in den finanzpolitischen Bereich unserer Gemeinde. Die Ergebnisse und Erkenntnisse dazu wurden nun in einem mehrere Seiten starken Papier zusammengefasst. Wir Jusos stellen nach dem „Kleinen ABC – Ratgeber und Wegweiser in der Gemeinde Wackersdorf“ nun diesen neuen speziellen Service für die Bürgerinnen und Bürger von Wackersdorf zur Verfügung. Mit der Zusammenstellung wollen wir, die Wackersdorfer Jusos, aber weit mehr bezwecken. Hauptsächlich wollen wir der Bevölkerung einen Anreiz geben, sich über die finanz- und wirtschaftspolitischen Belange von Wackersdorf zu informieren, was mit öffentlichen Geldern in der Gemeinde geschieht, wo ungeahnte Kosten entstehen und was zukünftige Planungen vorsehen. Was verbirgt sich hinter den Aussagen „Wackersdorf ist eine reiche Gemeinde“ und „wir können uns alles leisten.“ Wahrheit oder Mythos?
Uns ist natürlich bewusst, dass der Haushaltsplan für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich ist. Wir sprechen dieses Thema dennoch an, um das Interesse zu wecken. Wer sich auskennt, weiß, dass man mit einem ungeübten Blick in den über 160 Seiten starken Haushaltsplan schnell die Übersicht verlieren kann. Im „Finanzreport 2007 - 2009“ sind deshalb die wichtigsten und wesentlichsten Punkte zusammengefasst und mit Erklärungen versehen worden. Viel Spaß bei der Durchsicht!
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Unseren "Finanzreport 2007-2009" können sie hier downloaden.
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Jusos: Wackersdorfs Goldene Zeiten vorbei
NT, 15.03.2010
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Wieviel Geld hat der Ort?
MZ, 16.03.2010
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Ein Kommentar von Günther Pronath
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Ehrlich gesagt, ich war zunächst etwas überrascht, als ich hörte, dass sich junge Leute mit Zahlen und Finanzen auseinandersetzen wollen. Ich fragte mich, welche Zielrichtung sie damit verfolgen und welche
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Günther Pronath
Günther Pronath ist seit 2008 im Wackersdorfer Gemeinderat vertreten. Als stellvertretender Fraktionssprecher der Wackersdorfer SPD bringt er sich regelmäßig in die Beratungen des Gemeinderats ein. Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungs- ausschusses der Gemeinde Wackersdorf ist er mit dem Themenfeld Finanzen mehr als vertraut. Mit großem Interesse verfolgte er am 12.03.2010 in der Villa Toscana den Ausführungen zum Finanzreport der Wackersdorfer Jusos. Bereits in der Vergangenheit hat er die Jugendarbeit der Jusos tatkräftig unterstütz. Diesmal mit einem ausführlichen Kommentar.
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Schlussfolgerungen sie wohl ziehen werden? Genauo überrascht war ich allerdings auch, als ich das Ergebnis sah: Ein Finanzreport, welcher in leicht verständlicher Form wesentliche Dinge eines Haushaltsplans erklärt und die Punkte und Themen anspricht, auf die es vor allem ankommt. Insoweit eine Fortsetzung des "Kleinen ABC's für Wackersdorf", welches bei der Bevölkerung sehr beliebt ist.
Sicherlich könnte sich der interessierte Bürger die Informationen auch aus dem Haushaltsplan selbst, dem Vorbericht oder durch den Besuch von Gemeinderatssitzungen beschaffen.
Der Finanzreport der Wackersdorfer JUSOs bietet eine zusätzliche, vielleicht auch einzigartige, schnelle Möglichkeit sich kundig zu machen. Er ist über das Internet abrufbar, wurde von jungen Leuten nicht nur für junge Leute erstellt, sondern bietet allen Bevölkerungsschichten interessante Einblicke und vielleicht noch nicht bekannte Fakten.
Was die Schlussfolgerungen und die Bewertung der finanziellen Lage betrifft, so decken sich diese mit meinen bzw. den Einschätzungen der SPD-Fraktion. In verschiedenen Beiträgen und Reden haben wir auf den Ernst der Lage hingewiesen: Zu einem verantwortungsvollen uns sparsamen Umgang mit Finanzmitteln gehört eine langfristige und realistische Planung. So setzten wir uns z.B. sehr kritisch mit geplanten Großprojekten, mit deren Kosten und Folgekosten auseinander. Aus unserer Sicht müssen wir sowohl alle neue Maßnahmen - aber auch liebgewonnene "Gepflogenheiten" auf den Prüfstand stellen. Nur mit klaren Prioritäten, fairen Richtlinien und realistischen Zielen können wir finanziell die Zukunft meistern.
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